
GOLDHIRSE

Das nährstoffreiche Powerkorn
Die ressourcenschonende Goldhirse – ein kleinfrüchtiges Spelzgetreide aus der Familie der Süßgräser – gehört zu den ältesten kultivierten Getreidesorten der Menschheit. Ihren Namen verdankt sie ihrer gelblichen Färbung, die wiederum auf ihren hohen Gehalt an Beta-Carotin (auch Provitamin A genannt) zurückzuführen ist. Beta-Carotin ist besonders gut für die Augen und stärkt zugleich das Immunsystem.
Auch wenn das Pseudogetreide bevorzugt in wärmeren Regionen wächst, wird Goldhirse inzwischen auch in Europa angebaut, beispielsweise bei uns in Österreich. Das Getreide ist robust und unempfindlich gegenüber Schädlingen. Dennoch wird Goldhirse noch immer überwiegend aus Übersee importiert – vor allem aus China, Indien und Kanada.
Dieses Urgetreide ist reich an Magnesium, Kalzium, Eisen, B6, Kupfer und Mangan. Zudem enthält Hirse viele komplexe Kohlenhydrate, pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und Antioxidantien. Hirse zählt zu den eiweißreichsten Getreidesorten und stellt obendrein eine gute Quelle für essenzielle Aminosäuren dar. Überdies ist in Goldhirse ein hoher Anteil an Silizium (Kieselsäure) enthalten. Silizium ist wichtig für die Zellgesundheit und trägt zu gesunden Haaren und Nägeln, sowie zur Spannkraft des Bindegewebes bei. Das Getreide ist glutenfrei und somit auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit gut geeignet. Gekochte Hirse hat eine zarte, leicht körnige Konsistenz und einen mild-nussigen Geschmack. Außerdem ist sie leicht verdaulich. Die Goldhirse ist nicht nur sehr gesund, sondern bietet auch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Landwirtschaft und der Artenvielfalt.




